Warum „Germany’s next Topmodel“ schauen?

22 02 2009

Ja, warum eigentlich? Mal ganz davon abgesehen, dass ich das gar nicht anschauen könnte, selbst wenn ich wollte, weil ich keinen Fernseher habe – Aber nichtsdestotrotz : Ich bin bekennende Nicht-GNTM-Guckerin, weil diese ganze komische Sendung in ein Stückchen Text vom Herrn Bernemann gepackt werden kann. Was will man/frau mehr?

Germany´s next Topmodel (aus: Ich bin schizophren und es geht mir allen gut)

von: Dirk Bernemann


Liebes Mädchen

Das ist dumm

Aussortiert

Von Heidi Klum.

 

Bist nicht schön

Läufst nicht gerade

Auf Wiedersehen

Schade, schade.

 

Du bist zu massiv

Hier an der Wade

Und auch zu schief

Am Rücken, schade.

 

Da und da und hier und hier

Fehlt es dir an Stil und Charme

Du lächelst wie ein Dosenbier

Dein Gesicht ist ausdrucksarm.

 

Es lacht Frau Klum

Zertrümmert die Kleinen

Nichts ist ihr zu dumm

Und die Mädchen weinen.

 

Die Show geht weiter

Die Models hoffen

Im Medienland

Trägt man Ärsche heut offen.





Auch ein blindes Huhn…

19 02 2009

…findet mal ein Projektbüro in Dresden. Und ich stelle hiermit die tollkühne Behauptung auf, dass es für ein blindes Huhn leichter ist ein Korn zu finden, als ein Projektbüro in Dresden.

Und woran lag es denn nun?

Es liegt zum einen daran, dass man in Dresden nicht so richtig spontan sein kann, wenn es um die kurzfristige Anmietung von Büroflächen geht. Leerstand gibt es ja genug. Aber betrachten wir vorerst mal die Kontaktanbahnungsphase. Da gibt es ja diese tollen Portale wie immoscout24 & Co. Und am Anfang war die Hoffnung groß und die Bedenken klein, innerhalb von 3-4 Wochen ein 50qm Büro aufzutreiben.

Da es ja schnell gehen musste, hab ich das Kontaktformular außer acht gelassen und direkt zum Telefon gegriffen. Aber…ohjee…da gings schon los. WENN man überhaupt mal jemanden ans Telefon bekommen hat, kam gleich die Absage wegen der kurzen Mietzeit von 3Monaten. Dann gab es ja noch die Variante „Anrufbeantworter“. Hab also brav meine Nummer und alle weiteren relevanten Daten hinterlassen. Das bedeutete aber keineswegs, dass sich dann auch jemand zurückmeldet. Zu viel zu tun? Überlastet? Nicht nötig? Who knows…

Gut, in meiner Verzweiflung – die Bedenken waren inzwischen größer als die Hoffnung – habe ich dann doch das eine oder andere mal diese wunderbaren Kontaktformulare benutzt. Aber auch hier wieder das gleiche Desaster – durchweg keine Rückmeldung, nicht mal ein „Tut uns leid, aber wir haben nichts was Ihren Anforderungen entspricht.“ Das hätte schon drin sein müssen.

Kommen wir also zu den Kontakten, die tatsächlich gewillt waren uns weiter zu helfen. Die Betonung liegt dabei auf „gewillt waren“ und hier die Gründe, warum auch aus diesen Bemühungen kein Papier enstanden ist was sich „befristeter Mietvertrag“ nennt:

  • minimale Mietzeit von 6 Monaten

oder

  • ein qm-Preis von 30 € (Hallo???) natürlich ohne Büroausstattung (Geht`s noch??)

oder

  • das Bürogebäude lag in einer Gegend in der ab abends 20uhr nicht mal mehr ein Bus fährt

Tatsächlich gibt es in Dresden irgendwie nur zwei Anbieter die wirklich sowas wie Projektbüros vermieten. Aber da war nichts mehr frei – logischerweise – und / oder die Zimmer waren zu klein.

Gibt es in Dresden keine Projekte, an denen mal mehr Personen teilnehmen, als eigentlich in die vorhandenen Büroräume passen? Oder werden dann 5 Leute auf 15 qm eingepfercht, was ja schon fast die Vorstufe zum Burnout ist?

Mein ganz persönliches Projekt – Projektbüro-Suche in Dresden – hat aber doch noch bzw. zu 95%, ein glückliches Ende genommen. Und hey…durch welches Netzwerk wurde mir der entscheidene Tip vermittelt? Twitter (spezieller Dank in diesem Zusammenhang an leaena7).

Deshalb meine Schlussfolgerung: Auch ein blindes Huhn findet mal ein Korn / Büro / whatever – über Twitter. ;)





iPhone Apps #3: I’m a little bit addicted to: Frenzic

12 02 2009

bild-5Vielleicht war das auch der Grund, warum ich so lange nicht gebloggt und nicht getwittert habe: Ich habe Frenzic (Iconfactory) gespielt.

Ein Puzzle-Spiel was defintiv süchtig macht! Und dazu ist es noch so schön einfach. Man muss nur die Dreiecke – es gibt drei verschiedene Farben –  in die Kreise puzzeln. Für jeden Baustein hat man ein Zeitlimit um ihn zu platzieren. Wenn ein Kreis voll ist werden die Bausteine gelöscht und man kann wieder neue Teile einfügen.

 

Schafft man es sechs farblich gleiche Teile in einem Kreis zu vereinen gibt es ein extra Leben. Je länger man spielt um so weniger Zeit hat man um ein Dreieck in einen Kreis einzufügen.

bild-6Auch wenn 3,99 € erst mal viel zu sein scheint – ich finde es lohnt sich. Außerdem gibt es einen zusätzlichen Pluspunkt: Es ist möglich beim Spielen seine eigene Musik zu hören.

Meine Einschätzung, wie am Anfang schon erwähnt: Frenzic macht Spaß und süchtig. Mein derzeitiger Höchstpunktestand ist 3497. Ja…ich weiß, ziemlich mickrig im Vergleich zum Rekord, der im Moment bei 19004 Punkten liegt.

Das einzige was mich stört (obwohl ich mir nicht sicher bin, ob das wirklich so ist, oder ob ich einfach nur zu langsam bin), ist, dass das Spiel sehr langsam reagiert je länger man gespielt hat. Es ist mir schon oft passiert, dass ich vor Ablauf der Zeit auf einen Kreis getippt habe um einen Baustein zu platzieren, aber es ist nichts passiert. Dadurch verliert man natürlich Leben. Ich möchte also hierbei erwähnen – wenn das Spiel im schnelleren Modus nicht so langsam reagieren würde, hätte ich den Rekord natürlich schon längst gebrochen ;)





Lang, lang ist`s her…

12 02 2009

…seitdem ich das letzte mal gebloggt habe. Und das Twittern hat auch ganz schön unter Vernachlässigung meinerseits gelitten. (Aber hat ja auch ohne mich ganz gut funktioniert.)

Warum?

Mmh, dafür würde ich jetzt gern meinen Telefonjoker einsetzen. Vielleicht weiß der es ja.

Ich kann mir das nur so erklären: Eines Tages (vor 22 Tagen um genau zu sein) gab es auf einmal nichts mehr zu twittern und nichts mehr zu bloggen. Und wenn es doch was gab, habe ich zu lange hin und her überlegt ob ich nun blogge oder bei Twitter etwas poste bis ich müde geworden und eingeschlafen bin. Der Chef würde ja sagen die Hormone sind schuld, mal ganz davon abgesehen, dass die sowieso immer und an allem schuld sind. Ich glaube das kommt hin.

Ja, so oder so ähnlich muss das gewesen sein. Das wird sich jetzt jedenfalls ändern. Und ich hoffe dieser Vorsatz hält länger als die letzte Sache, die ich mir vorgenommen hatte und es in Ihrer Umsetzung auf schlappe 50 Stunden gebracht hat obwohl es ein Vorsatz für die Ewigkeit und länger sein sollte. Wie das halt so ist mit den Vorsätzen… :D

Naja, auf ein Neues!





Trash-Pop aus Norwegen

21 01 2009

Eines schönen Morgens im Büro, meinte der Chef, dass er mir mal wieder nen „total tollen“ Song zeigen müsse. Nunja…“total toll“ steht bewusst in Anführungszeichen, kenne ich doch seinen zum Teil sehr extravaganten um nicht zu sagen gewöhnungsbedürftigen Musikgeschmack. Aber diesmal war meine Skepsis unberechtigt. Bei diesem Song hält es einen ja kaum auf dem Bürostuhl:

Dinosau – Pärris

Dinosau ist eine norwegische Pop-Band – obwohl die Bezeichnung Pop eigentlich zu eintönig ist für das was da so die Gehörzellen umschmeichelt. Die Band um Sängerin Lena Nymark bezeichnet ihre Musik so:

„DinoSau is a groovy, electronic, acoustic and improvising norwegian pop band. Constantly evolving, travelling the universe searching for new worlds to explore.“

„The songs often consist of repetitive elements such as a bassline, drumgrooves or a loop. There are beautiful hypnotizing melodies. These elements often gets painted with small details.“

So – besser hätte ich es auch nicht sagen können :-) Gestern hab ich mir dann das komplette Album „Little Crime“ geholt. Meiner Meinung nach eine schöne Mischung und auf keinen Fall eintönig, obwohl „Pärris“ trotzdem mein Favorit geblieben ist.

In diesem Sinne - Ha det moro lytt! („Viel Spaß beim Hören“ auf norwegisch – sagte jedenfalls die Übersetzungsmaschine)

dinosau_02